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Die Entwicklung der MVK

1974/75

Am jetzigen Standort am Theodor-Heuss-Ring wird eine Verbrennungsanlage für stündlich 10 Tonnen Müll errichtet. Sie ist bereits mit großen Filtern zur Zurückhaltung der Stäube in den Rauchgasen ausgerüstet.

1980

Erweiterung der Anlage durch Inbetriebnahme der Linie 3 und damit Erhöhung der Durchsatzleistung auf stündlich 20 Tonnen Müll.

1989

Aus Umweltschutzgründen wird eine umfassende Erneuerung und Modernisierung der Anlage beschlossen. Das Investitionsvolumen beträgt 260 Millionen DM bis 1995.

1992

Durch strengere Umweltschutzauflagen wird die Anlage erneut umgerüstet. Die Linien 1 und 2 werden abgebaut und die Verbrennungsleistung  beträgt 10 Tonnen pro Stunde.

1994-1996

Die MVK erhält zwei neue Verbrennungslinien (4 und 5), eine Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt elektrische Energie für den Eigenbedarf und die Stadtwerke. Eine hochwirksame Rauchgasreinigungsanlage wird installiert. 120.000 Tonnen Restmüll dürfen jährlich entsorgt werden.

1997/98

Die Stadt Kiel übergibt die MVK an die städtische Versorgung und Verkehr Kiel GmbH (VVK), die einen Teil an die private Ties Neelsen & Klöckner GmbH & Co. KG (TNK) veräußert.

1999

Zur besseren Auslastung darf Müll aus dem Kreis Schleswig-Flensburg in Kiel verbannt und die volle Kapazität von 140.000 Tonnen/Jahr ausgeschöpft werden.

2002

Die MVK wird zu einem eigenständigen Betrieb, der der VVK GmbH und der RWE Umwelt Norddeutschland gehört.

2005

Nochmals ein Eigentümerwechsel: Die V.V.I.P. Kiel GmbH wird Nachfolger der VVK, RWE verkauft seine Anteile an die REMONDIS GmbH & Co. KG Region Nord.

2005

Inkrafttreten der TASi (Technische Anleitung Siedlungsabfall) zum 1. Juni

2012

Das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz tritt in Kraft

2015

Die MVK ist die energieeffizienteste Müllverbrennungsanlage in Deutschland. Die MVK feiert 40-jähriges Standortjubiläum.

2016

Die MVK erhält den Umweltpreis der Wirtschaft in Schleswig-Holstein

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