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Information für Anwohner/-innen über die geplante Klärschlammverwertung

Sehr geehrte Anwohnerinnen und Anwohner, 

wir danken Ihnen herzlich für Ihre Teilnahme und Ihr Interesse an unserer Information für Anwohner/-innen über die geplante Erweiterung der MVK um eine neue Verbrennungslinie zur thermischen Behandlung von Klärschlämmen. 90 Besucherinnen und Besucher nahmen an unseren beiden Informationsveranstaltungen am 16. und 17. November 2018 teil.

Wir haben unser Vorhaben in der noch recht frühen Planungsphase vorgestellt, weil wir rechtzeitig, transparent und vor Ort informieren wollten – gemäß unsere Leitlinie „Auf gute Nachbarschaft". Zunächst erläuterten wir die Rahmenbedingungen und die Technik, gefolgt von einer Stellungnahme des langjährigen Vorsitzenden des Umweltbeirates der MVK, Herrn Dr. Stefan Anderssohn. Eine anschließende Führung durch die Anlage zeigte dann, an welchen Stellen Umbauten, Erweiterungen oder ein Anbau nötig sein werden.

Wir diskutierten mit unseren Gästen teilweise kontrovers, aber stets sachlich und konstruktiv. Unsere Gäste stellten in einer lebhaften Diskussion nachvollziehbare und sachbezogene Fragen.

Zum Hintergrund: Neue Gesetze regeln, dass zum Schutz der Böden ab dem Jahr 2029 die Kieler Klärschlämme nicht mehr zur Düngung auf die Felder ausgebracht werden dürfen. Der Grund ist die Belastung der Klärschlämme mit Medikamentenrückständen, Schwermetallen und Kunststoffen (Mikroplastik). Eine alternative Verwertungsmöglichkeit für die Schlämme ist die bereits seit vielen Jahren praktizierte Thermische Verwertung, also die Verbrennung.

Die Notwendigkeit der zukünftigen Klärschlammentsorgung sowie die Erfahrung aus über 40 Jahren Müllverbrennung am Standort Theodor-Heuss-Ring haben die MVK dazu bewogen, die Planungen für eine zusätzliche Verbrennungslinie für jährlich 32.000 Tonnen Klärschlamm in Trockensubstanz aufzunehmen.

Die Monoverbrennung der Schlämme durch die eigene Linie macht es technisch möglich, den in der Asche enthaltenen lebenswichtigen und endlichen Rohstoff „Phosphor“ zurückzugewinnen. Das ist für uns genauso wichtig, wie die neuen Anlagenkomponenten weitestgehend in die bestehenden Gebäude integrieren zu können.  

Wenn Sie mehr wissen möchten ....

Wenn Sie Fragen zu diesem Projekt haben, sprechen Sie uns bitte an. Weiter unten auf dieser Seite finden Sie ein E-Mail Kontaktformular und auch unsere Telefonnummer.

 

Fotos der Fotogalerie: MVK/Thomas Eisenkrätzer