Nach oben

Fallbeispiel: Ausbildung zur/zum Industriemechaniker/in

Die Müllverbrennung Kiel GmbH & Co. KG (MVK) betreibt eine der emissionsärmsten Waste-to-Energy-Anlagen in Deutschland für thermische Abfallverwertung. Zwei Verbrennungslinien bewältigen jährlich etwa 140.000 t Siedlungsabfälle, daraus werden 224.000 MWh Fernwärme und 32.000MWh pro Jahr produziert.

Frederik Petersen erlernte den Beruf des Industriemechanikers bei der MVK. Er verkürzte wegen seiner guten Leistungen die Ausbildungszeit um sechs Monate.

„Industriemechaniker zu werden war mein großer Wunsch“, berichtet er.

Über Freunde erfuhr er, dass Industriemechaniker technische Systeme überwachen, instand setzen oder mit der Herstellung solcher Systeme beschäftigt sind.
„Mein Einstieg bei der MVK war ideal, denn mein erster Arbeitstag fiel auf den Start der Sommerrevision. Dafür wird die Anlage heruntergefahren, um notwendige Arbeiten ausführen zu können, die bei laufendem Betrieb unmöglich sind. Ich konnte in den Kessel gehen, in dem sonst das Müllfeuer Temperaturen um die 850 Grad Celsius erzeugt“, erinnert er sich.
Danach begann eine abwechslungsreiche Ausbildung für den technikbegeisterten Frederik Petersen. Zunächst lernte er das Werk, die Tätigkeitsfelder und seine rund 65 Kollegen kennen. Es gibt vier Arbeitsbereiche in der MVK: Instandhaltung, Schichtbetrieb, Vertrieb und kaufmännische Abteilung. „Meine Kollegen kann ich immer fragen, in der Werkstatt genauso wie in den anderen Abteilungen“, sagt Frederik Petersen.
Die zweite Station waren zehn Monate handwerkliche Grundausbildung bei den Stadtwerken Kiel, die mit der MVK kooperieren. Beide Unternehmen stellen so sicher, dass ihre Azubis alles lernen, was der Ausbildungsplan vorsieht. 
Während der folgenden sechs Monate im Werk konnte Frederik Petersen seine neuen Fertigkeiten anwenden. Auch die zweite Phase der Ausbildung bei den Stadtwerken absolvierte Frederik erfolgreich. Die letzten Monate bis zur Abschlussprüfung im Frühsommer arbeitete er wieder im Werk der MVK.

„Ich habe so viel gelernt. Meine Kollegen und vor allem meine Ausbilder standen voll hinter mir. Sie motivierten mich auch, mir die verkürzte Ausbildungszeit zuzutrauen und durchzuziehen.“ Frederik Petersen ist nach der Abschlussprüfung übernommen worden und ist inzwischen als Leitstandfahrer bei der MVK unbefristet eingestellt.

Weitere Informationen zu einer Ausbildung bei der MVK

Frau Gabi Jöhnk
Telefon 0431/26095-2351
gabi.joehnk@mvkiel.de

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Die MVK bildet in drei Ausbildungsberufen aus: Industriemechaniker/in, Elektroniker/in und Kaufmann/-frau im Büromanagement. An der MVK sind die Stadt Kiel mit 51 Prozent und REMONDIS NORD GmbH & Co. KG mit 49 Prozent beteiligt.

Zurück