Jubiläumsjahr 2015 war sehr erfolgreich für die MVK

26.01.2016

Jubiläumsjahr 2015 war sehr erfolgreich für die MVK

Maximale Wärmelieferung und ausgezeichnete Verfügbarkeit
Das Jubiläumsjahr 2015 war für die Müllverbrennung Kiel GmbH & Co. KG (MVK) sehr erfolgreich. Zum 40-jährigen Standortjubiläum konnte eine ausgezeichnete Anlagenverfügbarkeit von 93,5 % erreicht werden, ungeplante Stillstände aufgrund von Anlagenstörungen traten 2015 nicht auf. Mit dem Durchsatz von rund 140.000 t Siedlungsabfällen erzeugte die MVK 236.700 Megawattstunden (MWh) Fernwärme, die in das Netz der Stadtwerke Kiel eingespeist wurden.

Im Schlackebunker sehen sich MVK-Geschäftsführer Dr. Frank Ehlers, Leiter der M-Werkstatt Ralf Misfeld und Kranführer Heiner Vosgerau den neuen Schlackekran an.
Im Schlackebunker sehen sich MVK-Geschäftsführer Dr. Frank Ehlers, Leiter der M-Werkstatt Ralf Misfeld und Kranführer Heiner Vosgerau den neuen Schlackekran an.

„Wir haben somit die größte Fernwärmemenge seit 1996 geliefert, als die Anlagentechnik umfassend erneuert wurde. Diese Menge deckt den Bedarf von ca. 17.000 Kieler Haushalten“, erklärt Dr. Frank Ehlers, Geschäftsführer der MVK. „Ermöglicht wurde diese hohe Wärmelieferung durch Optimierung der Anlagen in den vergangenen Jahren, eine gute Anlagenverfügbarkeit und die gute Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Kiel“, so Dr. Frank Ehlers weiter. Im Kraft-Wärme-Kopplungsprozess erzeugte die MVK zusätzlich 24.700 MWh Strom, was dem Bedarf von etwa 10.000 Haushalten entspricht.
Der energetische Wirkungsgrad im Jahr 2015 betrug 72,5 Prozent, das bedeutet: die MVK konnte 72,5 Prozent der im Abfall enthaltenen Energie in Strom und Fernwärme umwandeln. „Damit sind wir auch 2015 eine der energieeffizientesten Anlagen in Deutschland“, unterstreicht der MVK-Geschäftsführer. Doch nicht nur der Wirkungsgrad ist umweltschonend. Auch gilt die in der MVK erzeugte Energie zu 53 Prozent als CO2-neutral, weil nach Berechnungsvorschriften des Umweltbundesamtes der in der MVK eingesetzte Abfall zu 53 Prozent als regenerativer Brennstoff bewertet wird. „Damit leisten auch wir als Müllverbrennungsanlage einen nicht unerheblichen Beitrag zum Gelingen der Energiewende“, so Dr. Frank Ehlers.
Das Jubiläumsjahr findet heute (Dienstag, 26. Januar 2016) einen „ordentlichen“ Abschluss: der 40 Jahre alte Schlackekran als letztes Original der Anlagentechnik von 1975 wird zurückgebaut und der neue Schlackekran in den regulären Betrieb übernommen.